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Le musée est : Fermé

1. Der Hof

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Werfen Sie zuerst einen Blick auf das kleine Haus, in dem die Eintrittskarten verkauft werden. Dieses einfache, aber hübsche Haus ist ein altes «Tagelöhner-Haus“. Man kann noch am ersten Stock ein Fenster im Renaissance Stil bewundern, das seine originale Rahmung mit der Jahreszahl 1616 behalten hat. Oben öffnet sich der Dachstuhl auf eine Galerie, deren Abschluss ein Geländer bildet, das sich auf eine gedrehte Geländersäule stützt.

Dieses Häuschen, aus Stein und Fachwerk kombiniert, gehörte früher einem Landarbeiter. Die Familie wohnte im ersten Stock, wo die Küche und das Wohnzimmer waren. Der Dachstuhl wurde für das Lagern von Getreide und Obst benutzt. Der Weinkeller und der Stall waren im Erdgeschoss. Das Haus des Tagelöhners ist ein verkleinertes Muster des typischen Wohnungstyps von ALBE. Nebenan das Haus eines Weinbauern mit Stall und anstossendem Weinkeller .Sie können einige weitere schöne Beispiele dieses Baustils in der Strasse, dem Bach „Erlenbach“ entlang, bewundern, aber Sie werden keine in einem anderen elsässischem Dorf finden.

Gegenüber dem Tagelöhner-Haus erhebt sich ein massiges Gebäude, das « Haus vom Weilertal“. Dieser ehemalige landwirtschaftliche Betrieb, der bis vor ca. 1980 noch in Betrieb war, ist typisch für einen Vogesen- Bauernhof, wie er sich während des Wiederaufbaus nach dem Dreißigjährigen Krieg Anfang des XVIII. Jahrhundert im Weilertal verbreitet hat.

Die Wohnung befindet sich im Vorderteil des Gebäudes, an der „Lindenplatz-Seite“. Daran schließt sich der Teil des Hauses an, der für die Landwirtschaft bestimmt ist, wie die Scheune, der Stall und der Schuppen. Der Weinkeller wurde unter der Wohnung eingerichtet.

Der Schlussstein des Bogens, der sich über der Eingangstür befindet, zeigt in einem Wappenschild in deutschem Stil berufliche Symbole : ein Schindelmesser, 2 kreuzweise gestellte Kneifzangen, wie sie Böttcher benutzen, und einen Böttcherhammer aus Holz. Beiderseits des Wappenschildes kann man das Baujahr des Weinkellers „1709“ lesen, sowie die Initialen der Erbauer : AVSH und SM, für die Namen von Augustin VONDERSCHEER und seiner Gattin Suzanna MEYBLUM. Der Türsturz über der Wohnungstür ist auch mit dem Erbauungsjahr „1721“ geziert sowie den Anfangsbuchstaben.. Es ist zu lesen : Augustin VONDERSCHEER Die Buchstaben S.A.M.B.I. kommen vom Namen seiner Ehefrau Suzanna MEYBLUMING. Im Elsass wurde damals dem Familiennamen der Frau das weibliche Zeichen „ing“ angehängt.

Bitte beachten Sie den zeitlichen Abstand zwischen dem Datum des Wohnungsbau und dem des Weinkellers.